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Finalabend vor Traumkulisse – MSC muss sich Kuppenheim mit 0:3 geschlagen geben

Bundesligamannschaft | 27.09.2026
MSC Ubstadt-Weiher
MSC Ubstadt-Weiher
0:3
MSC Puma Kuppenheim
MSC Puma Kuppenheim
  • Zusammenfassung
    Liveticker beendet
    80'
    16 Meter
    Dominik Hassis Grüne Karte
    80'
    80'
    16 Meter
    78'
    16 Meter
    Luca Böser
    76'
    75'
    Grüne Karte
    72'
    16 Meter
    16 Meter
    69'
    68'
    Grüne Karte
    67'
    Tor
    66'
    Elfmeter
    Kevin Gerber Gelbe Karte
    65'
    60'
    Tor
    57'
    Tor
    56'
    16 Meter
    Kevin Gerber Grüne Karte
    56'
    52'
    16 Meter
    Luca Böser Grüne Karte
    52'
    45'
    16 Meter
    44'
    16 Meter
    43'
    16 Meter
    Kevin Gerber Grüne Karte
    42'
    40'
    16 Meter
    39'
    Grüne Karte
    32'
    1'
    Ticker gestartet

Finale daheim! Viel mehr Motivation braucht es eigentlich nicht. Am vergangenen Samstag, den 26. September, wurde die Motoball-Arena in Ubstadt-Weiher zur Bühne für das ADAC-Pokalfinale zwischen dem MSC Ubstadt-Weiher und dem MSC Puma Kuppenheim. Über 1.000 Zuschauer sorgten für ein volles Haus und eine Kulisse, die einem Finale mehr als würdig war. Beide Fanlager waren heiß auf das Duell und sorgten mit Fahnen, Bannern und Pyrotechnik bereits vor und während der Partie für echte Finalstimmung.
Und auch farblich musste man an diesem Abend zweimal hinschauen: Schwarz-Gelb gegen Schwarz-Gelb hieß es einmal mehr, wenn Ubstadt-Weiher und Kuppenheim aufeinandertreffen.

Die Vorbereitung beim MSC bestand in den Tagen zuvor vor allem daraus, kleinere Verletzungen auszukurieren. Rechtzeitig zum Finale war der Kader aber wieder nahezu vollständig und einigermaßen fit. Auch bei den Gästen gab es allerdings einen prominenten Ausfall: Kuppenheim musste auf Goalgetter Jannis Schmitt verzichten, bei dem in der kommenden Woche eine Knieoperation ansteht. Das machte die Aufgabe für den MSC sicherlich nicht schwerer und nährte die Hoffnung, dem amtierenden Deutschen Meister an diesem besonderen Abend vielleicht ein Bein stellen zu können. Dass die Gäste um Kapitän Max Schmitt mit mehreren Nationalspielern trotzdem hervorragend besetzt waren, war allen Beteiligten bewusst.
Der MSC startete mit Luca Konrad im Tor sowie Tim Pfeifer, Marco Weis, Kevin Gerber und Luca Böser – und von Beginn an zeigte sich, dass an diesem Abend kein Zentimeter Asphalt verschenkt werden sollte. Beide Mannschaften arbeiteten defensiv hochkonzentriert und ließen im ersten Viertel so gut wie nichts zu. Klare Torchancen waren Mangelware, dafür bekamen die Zuschauer zwei Abwehrreihen zu sehen, die wie eine Bank standen. Nach 20 Minuten leuchtete folgerichtig noch immer ein 0:0 auf der Anzeigetafel.
Auch im zweiten Viertel änderte sich zunächst wenig. In der 32. Minute musste Tim Pfeifer nach einem Sturz vom Platz, für ihn kam Dominik Hassis in die Partie. In der Folge gelang es dem MSC, sich etwas mehr Möglichkeiten herauszuarbeiten. Weis bediente Hassis mit einem schönen Pass, dessen Abschluss nur knapp am Tor vorbeiging. Kurz darauf setzte sich Weis selbst über außen durch, scheiterte jedoch am Pfosten. Auch Böser versuchte es aus der Distanz, doch sein Abschluss konnte gerade noch entschärft werden.
In der 38. Minute musste Kuppenheims Kapitän Max Schmitt nach einer Grünen Karte vom Feld. Die Überzahlsituation bot dem MSC kurz vor der Pause noch einmal die Gelegenheit, erstmals zuzuschlagen, doch auch daraus entstand nichts Zählbares. So ging es nach 40 intensiven und komplett torlosen Minuten mit 0:0 in die Halbzeitpause. Das Finale war völlig offen.
Im dritten Viertel wurde die Partie dann zunehmend von Zeitstrafen geprägt. In der 51. Minute sah zunächst Luca Böser nach einem Foul die Grüne Karte. Die Defensive des MSC blieb jedoch stabil, und wenn Kuppenheim doch einmal eine Lücke fand, war Konrad im Tor zur Stelle. Vier Minuten später musste auch Kevin Gerber mit Grün vom Feld.
Diese Überzahlsituation nutzte Kuppenheim schließlich konsequent. In der 56. Minute kam Dominik Mückenhausen zum Abschluss. Der Ball war für Konrad durch die eigene Abwehr verdeckt, sodass der MSC-Schlussmann ihn erst spät sehen konnte. Der Schuss schlug ein – 0:1 für Kuppenheim.
Kurz vor Ende des dritten Viertels folgte dann eine aus Sicht der Gastgeber unglückliche Szene. Die Spielzeit war bereits abgelaufen, dennoch lief die Aktion nach einer Entscheidung der Unparteiischen weiter. Kuppenheim schaltete schnell um, Max Schmitt sah den auf der anderen Seite mitfahrenden Bitterwolf und dieser nutzte die Situation zum 0:2. Nach 40 Minuten ohne Gegentor musste der MSC damit innerhalb weniger Minuten gleich zwei Rückschläge hinnehmen.
Im letzten Viertel war nun klar: Ubstadt-Weiher musste mehr riskieren. Doch zunächst folgte die nächste Zeitstrafe. Weis sah Grün, und wieder musste der MSC in Unterzahl viel Kraft investieren. Die Defensive hielt zunächst stand.
In der 65. Minute ging Kevin Gerber hart in den Zweikampf mit Bitterwolf und wurde dafür mit Gelb für 5 Minuten vom Platz gestellt. Zusätzlich entschieden die Unparteiischen auf einen 11-Meter-Strafstoß – eine Entscheidung, die auf Seiten der Gastgeber für Diskussionen sorgte. Mückenhausen ließ sich davon nicht beeindrucken und setzte den Strafstoß ins obere rechte Eck. 0:3 – und damit wurde die Aufgabe für den MSC endgültig richtig schwer.
Aufgegeben wurde trotzdem nicht. Bereits eine Minute später sah Max Schmitt Grün und Ubstadt-Weiher bekam die nächste Überzahlchance. Doch genau hier zeigte sich an diesem Abend der entscheidende Unterschied: Während Kuppenheim seine Möglichkeiten konsequent nutzte, fehlte dem MSC offensiv die letzte Durchschlagskraft. Die Abschlüsse kamen zu früh und fanden nicht den Weg ins Tor.
In der 73. Minute bot sich nach einer weiteren Grünen Karte gegen Bitterwolf nochmals eine Überzahlsituation. Doch auch diesmal wollte der Ball einfach nicht ins Kuppenheimer Tor. Kurz vor dem Abpfiff sah Hassis noch die Grüne Karte, am Ergebnis änderte das nichts mehr. Nach 80 intensiven Finalminuten stand das 0:3 fest.

Das Ergebnis war am Ende klar, der Spielverlauf allerdings enger, als es die drei Tore vermuten lassen. Über eine komplette Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften nahezu vollständig. Beide Abwehrreihen lieferten ein starkes Spiel ab und ließen nur wenig zu. Nach der Pause war Kuppenheim in den entscheidenden Situationen jedoch cleverer und vor dem Tor effektiver – und gewann das Finale damit verdient.
Beim MSC fehlte dagegen gerade offensiv die letzte Konsequenz. Es gelang zu selten, mit genügend Tiefe vor das gegnerische Tor zu kommen und dort den letzten Schritt zu machen – auch einmal dorthin zu gehen, wo es weh tut. Möglichkeiten waren vorhanden, insbesondere in den Überzahlsituationen. Doch an diesem Abend fehlte der letzte Biss, um daraus Tore zu machen.
Nach dem Abpfiff folgte vor der großen Kulisse die Siegerehrung. Martin Winter übergab den ADAC-Pokal schließlich an den MSC Puma Kuppenheim. Wir gratulieren dem MSC Puma Kuppenheim zum Pokalsieg.
Für uns bleibt trotz der Niederlage ein besonderer Finalabend in der eigenen Motoball-Arena. Über 1.000 Zuschauer, zwei lautstarke Fanlager und eine Atmosphäre, die gezeigt hat, was Motoball in Ubstadt-Weiher auslösen kann. Deshalb geht ein riesiges Dankeschön an alle Fans, Ehrengäste und vor allem an die zahlreichen Helfer, die rund um dieses Finale im Einsatz waren und eine solche Veranstaltung überhaupt erst möglich gemacht haben.

Lange Zeit zum Ärgern bleibt ohnehin nicht – und das ist vielleicht auch ganz gut so. Jetzt heißt es gemeinsam trainieren, sich gegenseitig motivieren und wieder richtig Gas geben. Denn das nächste große Ziel wartet bereits.
Im Halbfinale der Deutschen Motoball-Meisterschaft heißt der Gegner MSC Comet Durmersheim. Der Comet will natürlich mit aller Macht ins Finale einziehen, das in diesem Jahr auch noch auf der eigenen Anlage in Durmersheim ausgetragen wird. Für den MSC Ubstadt-Weiher bedeutet das: abhaken, weiterarbeiten und in zwei Spielen alles auf den Platz bringen.

Der Pokal ist weg – aber die Chance auf das nächste Finale lebt!

Mannschaftsaufstellung
Tor: Luca Konrad, Sören Gerber
Feld: Tim Pfeifer, Dominik Hassis, Marco Weis, Kevin Gerber, Colin Gebel, Roman Betke, Luca Böser
Trainer: Jan Zoll und Silas Harlacher
Mechaniker: Tobias Knecht und Sebastian Hingst

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Samstag, 12.09.2026
Motoball-Arena Ubstadt-Weiher
MSC Ubstadt-Weiher 1. MBC 70/90 Halle
MSC Ubstadt-Weiher
vs.
1. MBC 70/90 Halle
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Motoball-Arena Ubstadt-Weiher
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MSC Ubstadt-Weiher
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MSC Puma Kuppenheim
0:3

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1998, 2012, 2013, 2016

3

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7

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2010, 2012, 2013, 2014, 2015, 2021, 2022